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| News: Große Provider profitieren von BitTorrent-Traffic |
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Eingereicht am: |
19.08.2011 - 15:32 |
Von User: |
JinLing |
News Inhalt
Eine zweijährige Studie von Telefónica Research in Zusammenarbeit mit der Northwestern University ist zu dem Ergebnis gelangt, dass BitTorrent-Nutzer immer mehr Daten herunterladen. Darüber hinaus profitieren vor allem die großen Provider monetär von diesem Sachverhalt. Die kleinen Provider zahlen jedoch den Preis dafür.
Insgesamt 500.000 Internetnutzer aus 169 Ländern wurden im Rahmen der Studie über zwei Jahre kontrolliert. Die Ergebnisse im Hinblick auf diejenigen Nutzer, die BitTorrent nutzen, waren dabei besonders interessant. So bringt die Studie hervor, dass die Menge an heruntergeladenem Material via der Tauschbörsen-Technologie in den vergangenen zwei Jahren gestiegen ist.
Allein zwischen November 2009 und November 2010 wochs das durchschnittliche Downloadvolumen von 110 MB/Stunde auf 139 MB/Stunde. Ein Zuwachs von rund 25 Prozent. Die Zahl der individuellen BitTorrent-Nutzer ging im selben Zeitraum jedoch zurück. Die Gründe dafür liegen vermutlich darin, dass die Nutzer ihre Downloads rascher fertigstellen und dann erst einmal abtauchen. Insgesamt stieg der BitTorrent-Traffic im Erhebungszeitraum um 12 Prozent.
Eine internationale Verbreitung des Traffics konnten die Forscher indes nicht feststellen. Es scheint fast so, als würde man "heimisch" bleiben. So bleibt fast ein Drittel des BitTorrent-Traffics (32 Prozent) im Ausgangsland und nur weitere 41 Prozent schaffen die Hürde in ein zusätzliches Land. Meist schafft es der Traffic dabei nicht einmal auf ein höher priorisiertes Internet-Tier.
Diese Erkenntnis hat natürlich auch Einfluss auf die Frage, welche Kosten BitTorrent-Traffic bei den Providern verursacht. Die Forscher haben auch hier die Kosten und Einnahmen der Internet Service Provider berechnet und eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Große Internet Service Provider verdienen durch BitTorrent-Traffic tatsächlich Geld.
"Zieht man die geschlussfolgerten Geschäftsbeziehungen zwischen ISPs heran, haben wir gezeigt dass ein Großteil des BitTorrent-Traffics über kostenlose Pfade fließt und ein nachhaltiges Einnahmenpotenzial für ISPs mit einer höheren Internet-Tier generiert", so die Forscher. Wenn jemand davon profitiert, muss natürlich auch jemand verlieren. Im konkreten Fall trifft es die kleinen Internet Service Provider. Da diese meist wenigeer Kapazitäten haben, kommen sie für die intensiven Nutzer auf. |
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