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| News: Neues Apple-Patent könnte bald das Ende des Jailbreaks bedeuten |
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Eingereicht am: |
24.08.2010 - 21:14 |
Von User: |
JinLing |
News Inhalt
Laut einigen News-Portalen fährt Apple schwere Geschütze gegen Jailbreaker auf. Wie es nun ans Tageslicht kam, hat das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Cupertino ein Patent eingereicht, welches iPhone-Jailbreakern an den Kragen gehen könnte. Demnach soll die neue Technologie nicht autorisierte Nutzer von elektronischen Geräten identifizieren und abschalten. Darunter auch Jailbreaker.
Seit dem 27. Juli 2010 ist die Entsperrung bzw. das Jailbreaken von iPhones in den USA legal. Für den Hersteller Apple bedeutet dies nun, dass Nutzer das Betriebssystem oder die Firmware des iPhones insofern manipulieren dürfen, um beispielsweise SIM-Sperren aufzuheben oder alternative Applikationen auf dem Smartphone zu installieren, die nicht über das firmeneigene App Store heruntergeladen wurden. Dies ist Apple offensichtlich ein Dorn im Auge. Medienberichten zufolge hat das Unternehmen nun ein neues Patent veröffentlicht, welches dieses Problem aus dem Weg räumen könnte.
Der angebliche Jailbreak-Killer basiere auf die Remote-Löschfunktion von iPhone-Daten. Es ist bereits bekannt, dass beim iPhone eine Löschfunktion existiert, die es Apple von der Ferne aus ermöglicht, Anwendungen vom Gerät zu entfernen. Bisher werde das System angeblich nur genutzt, um eventuelle Schadsoftware von zentraler Stelle aus auf den Geräten löschen zu können. Nun gehe Apple einen Schritt weiter. Diese Technologie soll nun auch die unautorisierte Nutzung eines elektronischen Geräts verhindern.
Der "Systeme und Methoden zur Identifizierung unautorisierter Nutzer eines elektronischen Gerätes" betitelte Patentantrag weist darauf hin, inwiefern unautorisierte Zugriffe auf den Smartphones erkannt werden: Anhand von Stimmerkennung, SIM-Karten-Manipulationen, durch auffällige Veränderung des Lebensumfelds, anhand von Herzfrequenzanalyse oder durch veränderte Anwendungs-Abläufe. Sollte das System solch eine Unregelmäßigkeit erkennen, ermöglicht es die Technologie Fotos aus der Umgebung zu versenden, den rechtmäßigen Nutzer über die GPS-Daten des Smartphones zu informieren oder alle persönlichen Daten vom Gerät zu entfernen.
Was zunächst wie eine innovative Dienstleistung aussieht, entpuppt sich schnell als eine Anti-Jailbreaking-Maßnahme, sind sich viele Blogger und Szenekenner einig. Sollte die Technologie nämlich einen Jailbreak als unautorisierten Eingriff ins System oder die Entfernung des SIM-Lock als SIM-Karten-Manipulation interpretieren, könnte das iPhone prompt gesperrt werden.
Auch wenn für die Methode des Jailbreakens eine potenzielle Gefahr besteht, ist dieser Schachzug aufgrund der Legalisierung vom 27. Juli 2010 eher unwahrscheinlich. |
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